Berufe mit Zukunft in der Elektronikbranche

Die Elektronikbranche ist ein ständig wachsender Wirtschaftszweig. Die fortschreitende Technisierung lässt den Bedarf an Strom von Industrie- und Wirtschaftsunternehmen und von Privathaushalten steigen. Die unterschiedlichen Teilbereiche der Elektronik bieten daher vielfältige Karrieremöglichkeiten sowohl in Ausbildungs- als auch in Studienberufen. Seit wird in den Medien regelmäßig über einen Fachkräftemangel in der Elektronikbranche berichtet. Absolventen der entsprechenden Ausbildungsberufe können also davon ausgehen, in einem spannenden Arbeitsbereich sehr gute Karrierechancen vorzufinden.

Vielzahl an Ausbildungsberufen

Das Betätigungsfeld in der Elektronikbranche ist breit gefächert. Je nach Ausbildungsberuf liegt der Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Energieversorgung, Telekommunikation oder Computertechnik. Inzwischen gibt es über 30 anerkannte Ausbildungsberufe auf dem Elektronik-Sektor. Wer sich für eine solche Ausbildung interessiert, sollte neben Interesse an Technik und Handwerk auch gute schulische Leistungen in relevanten Fächern wie Mathematik und Physik mitbringen. Berufe in der Elektrobranche erfordern zudem ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Ambitionierte Schulabgänger, die sich mit dem Thema Berufswahl auseinandersetzen, können sich zum Beispiel bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit umfassend über die einzelnen Berufsbilder, die erforderlichen Ausbildungsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte und Karrierechancen informieren.

Einige Berufe kurz vorgestellt

Der Tätigkeitsschwerpunkt in diesem Beruf liegt in der Montage, Installation und Instandhaltung von elektrischen bzw. elektronischen Systemen. Mechatroniker arbeiten unter anderem im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungstechnik, in der Automobilindustrie sowie in der Kommunikations-, Informations- oder Medizintechnik. Voraussetzung für eine Ausbildung zum Mechatroniker ist ein mittlerer Bildungsabschluss. Die Berufsausbildung erfolgt üblicherweise im dualen System in Betrieb und Berufsschule. Sie dauert in der Regel 3,5 Jahre.

Elektroanlagenmonteure beschäftigen sich mit der Montage und der Installation von Anlagen der Energieversorgungstechnik, der Beleuchtungstechnik, der elektronischen Meldetechnik, der Steuerungs- und Regelungstechnik und der Sicherheitstechnik. Sie sind verantwortlich für Wartung und Instandhaltung dieser Anlagen. Die Einsatzgebiete für Elektromonteure sind zum Beispiel in Betrieben der Elektroinstallation, in Energieversorgungsunternehmen oder bei Herstellern von elektrischen Anlagen oder industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen zu finden. Die duale Berufsausbildung dauert drei Jahre und setzt einen mittleren Bildungsabschluss voraus.

IT-System-Elektroniker/innen planen und installieren kundenspezifische IT-Systeme, konfigurieren und warten diese und sind für Störungsbeseitigung und Fehleranalyse zuständig. Zu ihren weiteren Aufgaben gehört die Beratung und Schulung von Kunden. Beschäftigung finden IT-System-Elektroniker beispielsweise bei Produzenten und Dienstleistern im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik oder bei Installationsbetrieben für Sicherheitstechnik. Voraussetzung für die dreijährige betriebliche Ausbildung ist ein mittlerer Bildungsabschluss.

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